Systemwahl ohne Hausmeinung
Vier Shopsysteme im Haus, keines davon als Standardantwort. Was passt, entscheidet dein Sortiment.
Was du bekommst
Vier Shopsysteme im Haus, keines davon als Standardantwort. Was passt, entscheidet dein Sortiment.
Produktkarten, Filter und Checkout auf deine Ware zugeschnitten. Kein Template, das man in drei anderen Shops wiedererkennt.
Kategorien, Attribute, Varianten. Die Struktur entscheidet darüber, ob Kunden finden, wonach sie suchen.
Bestände, Preise und Bestellungen laufen dorthin, wo sie hingehören, ohne dass jemand sie abtippt.
Abgebrochene Warenkörbe, Suchbegriffe ohne Treffer, Retourenquote. Messen, nachschärfen, wiederholen.
Teile uns kurz dein Vorhaben mit, und wir kommen mit einem guten Plan um die Ecke.
Vier Shopsysteme, eine Empfehlung
Die meisten Agenturen bauen in genau einem Shopsystem und empfehlen deshalb immer dasselbe. Wir arbeiten mit vieren und entscheiden nach dem, was du verkaufst, an wen, und wie die Bestellung danach weiterläuft. Diese Entscheidung fällt vor dem Design, weil sie fast alles danach bestimmt.
Unsere Empfehlung, wenn Geschäftskunden kaufen: Kundengruppen mit eigenen Preisen, Staffelungen, Freigaben durch den Einkauf und Angebote, die aus dem Warenkorb entstehen. Steuer- und Rechtsregeln für den deutschen Markt sind ab Werk drin, Rechnungskauf und Lieferschwellen kosten keine Extrarunde. Shopware ist Open Source und läuft auf eigenem Hosting, dafür braucht es Pflege: Updates, Erweiterungen, Backups. Es lohnt sich ab einem Sortiment, das Struktur verlangt, und bei Umsätzen, die eine eigene Infrastruktur rechtfertigen. Für eine kleine Marke im Direktvertrieb ist es meist zu viel Maschine.
Die richtige Wahl, wenn eine Marke direkt an Endkunden verkauft und schnell live sein will. Hosting, Sicherheit, Zahlungsarten und Updates kommen mit, dafür bleibt weniger Spielraum in der Tiefe, und ein Teil des Umsatzes geht als Gebühr an Shopify. Für Hoofprint haben wir darauf einen Konfigurator gebaut, mit dem Kunden aus dem Foto ihres Pferdes ein eigenes Motiv erzeugen. Für FS Animal Health führt derselbe Shop mehrere Marken zusammen, ohne dass eine davon untergeht. Beides zeigt, wie weit Shopify trägt, wenn man es nicht als Baukasten behandelt.
Gesetzt, wo WordPress bereits steht und der Shop ein Teil des Auftritts ist statt sein Zentrum: kleine Sortimente, überschaubare Mengen, redaktionelle Inhalte drumherum. Günstig im Einstieg, weil Website und Shop in einem System liegen. Die Grenze kommt mit der Menge: Viele Varianten, Kundengruppen oder eine Warenwirtschaft verlangen Erweiterungen, und mit jeder Erweiterung wächst die Pflege. Wir empfehlen WooCommerce, wenn der Shop klein bleiben darf, und raten ab, wenn er wachsen soll.
Kommt ins Spiel, wenn die Warenwirtschaft den Takt vorgibt. JTL-Wawi ist dann die Zentrale für Bestände, Einkauf und Versand, der JTL-Shop das Schaufenster davor, und Bestellungen laufen ohne Schnittstelle dazwischen. Das passt für Händler mit eigenem Lager, mehreren Vertriebskanälen und Sachbearbeitern, die nach Artikelnummer suchen statt zu stöbern. MCM Systeme verkauft Rohr- und Schlauchsysteme an Privatleute, Handwerker und Anlagenbauer: drei Zielgruppen mit drei Erwartungen, ein Lager dahinter.
Wie wir arbeiten
30 Minuten über Sortiment, Zielgruppe und Mengen. Danach wissen wir, welche Systeme infrage kommen.
Zwei Kandidaten an deinem Fall verglichen, die Empfehlung schriftlich begründet.
Kategorien, Attribute, Varianten und Checkout, bevor jemand ein Layout öffnet.
Design, Bau, Produktdaten, Schnittstellen und Testbestellungen bis zur Rechnung.
Live gehen, Zahlen ansehen, nachschärfen. Der erste Monat verrät mehr als jede Annahme davor.
Bestehender Shop
Ein Shop-Relaunch ist riskanter als ein Website-Relaunch, weil an jeder Adresse Geld hängt. Produktseiten, die seit Jahren ranken, Kunden mit gespeicherten Warenkörben, Bestellhistorien, an denen die Buchhaltung hängt. Wer das ohne Plan umzieht, sieht den Schaden erst im Umsatz des Folgemonats.
Wir ziehen deshalb erst die Bestandsaufnahme: Welche Produktseiten bringen Besucher, welche URLs sind extern verlinkt, welche Daten müssen mit und welche dürfen bleiben. Daraus entsteht eine Weiterleitungsliste, die jede alte Adresse auf ihre Nachfolgerin führt, und ein Migrationspfad für Produkte, Kunden und Bestellungen.
Der neue Shop läuft vor dem Umschalten unter einer Testadresse, inklusive Bestellungen mit echten Zahlungsarten. Erst wenn eine Bestellung sauber bis in die Warenwirtschaft und zurück auf die Rechnung läuft, gehen wir live. Danach beobachten wir Rankings und Umsatz eng, weil die ersten vier Wochen zeigen, ob die Rechnung aufgeht.

B2B
Im Handel mit Geschäftskunden ist der Preis keine Zahl am Produkt, sondern das Ergebnis aus Kundengruppe, Menge und Vereinbarung. Dazu kommen Bestellungen auf Rechnung, Freigaben durch den Einkauf, Lieferadressen an mehreren Standorten und Sachbearbeiter, die nach Artikelnummer suchen statt zu stöbern.
Ein Shop, der das kann, sieht von außen unspektakulär aus und ist innen die eigentliche Arbeit: Preislisten je Kundengruppe, Staffelungen, gesperrte Sortimente, Nachbestellung aus der Historie, Angebote, die aus dem Warenkorb entstehen. Dazu Suchfunktion und Filter, die mit Artikelnummern und technischen Attributen umgehen können statt nur mit Farbe und Größe.
Diese Anforderungen entscheiden meist über Shopware oder JTL. Sie entscheiden auch darüber, wie tief die Anbindung an die Warenwirtschaft reicht, und sie hängen enger an der Nutzerführung als an der Gestaltung. Wie wir diese Führung erarbeiten, steht auf der Seite zum UX Design.

Budget
Der Preis eines Shops hängt weniger am Design als an drei Fragen: Wie viele Produkte, wie viele Varianten, und was passiert nach dem Klick auf Kaufen. Ein Sortiment aus zwanzig Artikeln mit Direktversand ist ein anderes Projekt als vier Kundengruppen mit eigenen Preisen und einer Warenwirtschaft dahinter.
Neben der einmaligen Umsetzung laufen Kosten weiter: Lizenz oder Hosting des Systems, Zahlungsanbieter mit Anteil am Umsatz, Wartung und Updates. Diese Summe unterschätzen die meisten, weil sie im Angebot nicht auffällt und erst im zweiten Jahr sichtbar wird. Wir nennen sie deshalb von Anfang an mit.
Wenn neben dem Shop ohnehin ein neuer Auftritt ansteht, lohnt der Blick auf beides zusammen. Was dabei zusammenfällt und was getrennt bleibt, steht auf der Seite zum Webdesign.

Häufig gefragt
Der Preis richtet sich nach Sortiment, Varianten und der Frage, was nach dem Klick auf Kaufen passiert. Ein Shopify-Shop mit Direktversand ist ein anderes Projekt als ein B2B-Shop mit Kundenpreisen und Warenwirtschaft. Den Rahmen nennen wir im ersten Gespräch, bevor du Zeit investierst. Bei MCM Systeme kaufen Privatleute, Handwerker und Anlagenbauer im selben Shop; die Arbeit lag darin, dass er sich jeder der drei Gruppen anpasst. Für Shops kleiner und mittlerer Unternehmen gibt es unter Umständen eine BAFA-Förderung; den Antrag begleitet COZMOO.
Beides, je nach Fall. Shopify ist schneller live und günstiger im Betrieb, solange du an Endkunden verkaufst und mit den vorgegebenen Abläufen zurechtkommst. Shopware lohnt sich, sobald Kundengruppen eigene Preise brauchen, Bestellungen freigegeben werden müssen oder die Warenwirtschaft tief mitspielt. Wir vergleichen beide an deinem Sortiment und begründen die Empfehlung schriftlich.
Sobald Geschäftskunden kaufen: Kundengruppen mit eigenen Preisen, Freigaben, Angebote aus dem Warenkorb oder eine Warenwirtschaft, die tief mitspielt. Shopware läuft auf eigenem Hosting und will gepflegt werden, deshalb lohnt es sich erst ab einem Sortiment und Umsatz, die das tragen. Für eine kleine Marke im Direktvertrieb empfehlen wir es nicht.
Für Marken, die direkt an Endkunden verkaufen und schnell live sein wollen. Hosting, Sicherheit und Zahlungsarten sind dabei, du zahlst dafür eine monatliche Gebühr und einen Anteil am Umsatz. Wenn du eigene Abläufe brauchst, die Shopify nicht vorsieht, wird es eng, das prüfen wir vorher an deinem Fall.
Wenn eure Website schon auf WordPress läuft, das Sortiment klein bleibt und der Shop ein Teil des Auftritts ist: ja. Wächst der Shop, kommen Varianten, Kundengruppen oder eine Warenwirtschaft dazu, dann hängt alles an Erweiterungen, und die Pflege wird teurer als der Umzug. Dann sagen wir das rechtzeitig.
JTL-Wawi ist die Warenwirtschaft: Bestände, Einkauf, Versand, Rechnungen. Der JTL-Shop ist das Schaufenster davor und bekommt Produkte und Preise direkt aus der Wawi, Bestellungen gehen denselben Weg zurück. Wer die Wawi schon nutzt, bekommt mit dem JTL-Shop den kürzesten Weg zum Onlineshop. Wer sie nicht nutzt, braucht sie für den JTL-Shop trotzdem.
Ein Shopify-Shop mit gepflegten Produktdaten steht in wenigen Wochen, ein B2B-Projekt mit Schnittstelle zur Warenwirtschaft braucht Monate. Der häufigste Grund für Verzug sind unvollständige Produktdaten, nicht die Technik. Den Zeitplan bekommst du mit dem Angebot, samt dem Termin, an dem die Produktdaten stehen müssen.
Ja. Wenn die Substanz stimmt, bauen wir um statt neu, das ist meist günstiger und immer schneller. Wenn ein Umzug sinnvoll ist, ziehen wir Produkte, Kunden und Bestellhistorie mit und legen für jede alte Adresse eine Weiterleitung an, damit die Sichtbarkeit den Umzug übersteht.
Ja. Bei JTL-Wawi ist der Weg kurz, weil Shop und Warenwirtschaft aus einer Hand kommen. Für andere Systeme läuft die Verbindung über deren Schnittstelle oder über einen Konnektor. Was übertragen wird, klären wir vorher im Detail: Bestände und Preise in die eine Richtung, Bestellungen und Kunden in die andere.
In der Regel dein Team. Wir richten die Pflege so ein, dass sie ohne uns funktioniert, und übergeben sie in einer Schulung mit Aufzeichnung. Wenn du die Pflege abgeben willst, übernehmen wir sie als laufende Betreuung.