Produktvisualisierung
Einzelbilder in Fotoqualität, freigestellt oder in Szene gesetzt, in der Auflösung, die Druck und Web brauchen.
3D statt Fotoshooting
Ein Produktfoto braucht ein Produkt. Das klingt banal, ist aber der teuerste Satz in jeder Markteinführung: Bevor fotografiert werden kann, muss ein Muster existieren, und bis dahin liegen Katalog, Website und Messestand auf Eis.
Aus CAD-Daten entsteht das Bild dagegen parallel zur Entwicklung. Wenn die Serie anläuft, sind die Unterlagen fertig. Das ist der Grund, warum Hersteller auf Visualisierung umstellen, und nicht die Bildqualität: Die ist bei einem guten Shooting genauso gut.
Der zweite Grund sind Varianten. Zwölf Farben, drei Größen, zwei Oberflächen: Fotografisch sind das 72 Aufbauten. In 3D ist es ein Modell und eine Liste. Und wenn sich ein Detail ändert, wird nicht neu geshootet, sondern neu gerechnet.
Was 3D nicht kann: echte Menschen, echte Räume, echte Zufälle. Wo Atmosphäre zählt und das Produkt ohnehin greifbar ist, bleibt das Shooting die bessere Wahl. Wir sagen es, bevor der Auftrag steht.
Ob ein Rendering überzeugt, entscheidet sich nicht an der Auflösung, sondern am Licht. Ein Produkt vor weißem Hintergrund mit gleichmäßiger Ausleuchtung sieht aus wie ein Modell. Erst Reflexionen mit einer Richtung, weiche Schatten und Materialien mit kleinen Unregelmäßigkeiten lassen es echt wirken.
Deshalb liegt der Aufwand am Anfang. Ist das Modell einmal aufgebaut und die Lichtsituation gesetzt, kostet das zwanzigste Bild einen Bruchteil des ersten. Wer nur ein einziges Motiv braucht, zahlt dagegen den ganzen Aufbau für dieses eine Bild, und dann ist ein Foto oft günstiger.

Was wir liefern
Einzelbilder in Fotoqualität, freigestellt oder in Szene gesetzt, in der Auflösung, die Druck und Web brauchen.
Farben, Materialien, Ausstattungen. Einmal aufgebaut, danach auf Zuruf ergänzbar.
Was im Inneren passiert, sichtbar gemacht. Besonders nützlich, wo der Vertrieb sonst mit den Händen erklärt.
Das Produkt dort, wo es eingesetzt wird. Werkhalle, Küche, Baustelle, ohne dass jemand hinfahren muss.
Aus demselben Modell entstehen Animationen für Messe und Web. Das spart den zweiten Aufbau.
Wie wir arbeiten
Wir sehen uns deine CAD-Dateien an und sagen, was daraus wird. Meistens reicht, was die Konstruktion ohnehin hat.
Modell aufbereiten, Materialien vergeben, Licht setzen. Hier entsteht der Look, der für alle weiteren Bilder gilt.
Ein Motiv in voller Qualität zur Freigabe, bevor die ganze Serie gerechnet wird. Korrekturen kosten hier am wenigsten.
Alle Motive und Varianten, in den Formaten für Druck und Web. Die Bilddaten gehören danach dir.
Was wir brauchen
Am einfachsten ist es, wenn die Konstruktion vorhanden ist. STEP, IGES, SolidWorks, Inventor: Aus all dem lässt sich arbeiten. Wir brauchen keine Sonderexporte, sondern das, was ohnehin im Haus liegt.
Wo keine CAD-Daten existieren, bauen wir das Modell nach Zeichnung oder Foto auf. Das kostet mehr, ist aber möglich und lohnt sich, wenn danach viele Bilder entstehen.
Zu den Daten gehören Angaben, die in keiner Datei stehen: Welche Oberfläche ist gebürstet, welche lackiert, wie glänzend ist das Material wirklich. Ein Muster in der Hand hilft dabei mehr als jede Beschreibung, ist aber kein Muss.
Die fertigen Bilder gehören danach dir, ohne Nutzungsgrenzen nach Kanal oder Zeit. Im Markt wird das oft getrennt berechnet, wir machen das nicht.
Aus demselben Modell entsteht später mehr als ein Standbild. Eine Drehung für die Produktseite, eine Animation für den Messebildschirm, ein Schnitt durch das Gehäuse für die Schulung: Das alles nutzt den Aufbau, der ohnehin bezahlt ist. Wo daraus ein ganzer Film wird, geht es weiter zu Motion Design.
Wer Bilder für den Onlineshop braucht, sollte früh über Konsistenz sprechen. Zwölf Produkte, fotografiert an zwölf Tagen, sehen zwölf Mal unterschiedlich aus. Gerechnete Bilder teilen sich Licht und Perspektive, was im Raster einer Übersichtsseite sofort auffällt: Die Reihe wirkt ruhig statt zusammengewürfelt.
Zum Schluss eine praktische Sache, die Zeit spart: Sag uns vorher, wo die Bilder landen. Ein Katalog braucht CMYK und 300 dpi, der Shop ein quadratisches Format mit Platz für den Zuschnitt, die Messe manchmal mehrere Meter Breite. Wir rechnen das in einem Durchgang statt in dreien.

Häufig gefragt
Der Preis richtet sich nach Modell, Motiven und Varianten. Der Aufbau des Modells ist der größte Posten, jedes weitere Bild danach deutlich günstiger. Ein erstes Produktbild inklusive Modellaufbau startet bei etwa 1.500 Euro, eine Serie aus zehn Ansichten liegt meist zwischen 4.000 und 8.000 Euro; Animationen kommen je nach Länge dazu. Den genauen Rahmen nennen wir, sobald wir deine CAD-Daten gesehen haben. Für Rethink Robotics haben wir aus einem Modell des Cobots Sawyer die Bilder für Landingpage, Website und Messestand gezogen: ein Modell, drei Einsätze. Kleine und mittlere Unternehmen können dafür unter Umständen eine BAFA-Förderung nutzen; ob dein Vorhaben die Bedingungen erfüllt, prüft COZMOO.
Sobald es Varianten gibt oder das Produkt noch nicht existiert, fast immer. Bei einem einzelnen fertigen Produkt und viel Atmosphäre ist das Shooting oft die bessere Wahl.
CAD-Daten in einem der üblichen Formate, etwa STEP oder IGES. Ohne CAD bauen wir nach Zeichnung auf, das dauert länger. Dazu Angaben zu Materialien und Oberflächen.
Dir, für alle Kanäle und ohne zeitliche Grenze. Getrennt berechnete Bildrechte sind in dieser Branche üblich, bei uns nicht.
Das hängt am Modell. Nach der Freigabe des Testbilds geht die Serie schnell, weil sie nur noch Rechenzeit ist. Die Termine stehen im Angebot.
Unser Schwerpunkt liegt auf Produkten. Räume und Umgebungen bauen wir, wo sie das Produkt zeigen. Für reine Architekturvisualisierung gibt es Spezialisten, die das besser können.