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AGB

1. ALLGEMEINES

Die wagemut GmbH, Burgunderstraße 31, 40549 Düsseldorf, (nachfolgend wagemut genannt) erbringt als Agentur für Auftraggeber (nachfolgend AG genannt) umfangreiche Leistungen wie zum Beispiel: 3D Design, Brand Identity Design,Brand Strategy, Exhibition Design, Film & Motion Design, Graphic Design,

Marketing Campaigning,Naming, Online Shop Design & Development, Photo & Content Production,Print Media, Public Relations, Signage & Environmental Graphics, UI/UX Design, Webdesign & Development für AG.

2. GELTUNGSBEREICH

2.1 wagemut erbringt sämtliche Leistungen aus dem Vertragsverhältnis mit dem AG ausschließlich auf Grundlage der nachfolgend benannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese Bedingungen gelten auch für zukünftige Geschäfte zwischen den Vertragspartnern, ohne dass es einer gesonderten Vereinbarung bedarf.

2.2 Allgemeine Geschäftsbedingungen des AG oder Dritter gelten nur insoweit, als wagemut ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

3. VERTRAGSSCHLUSS / VERTRAGSDURCHFÜHRUNG

3.1 Der Vertrag kommt durch Annahme des seitens wagemut getätigten Angebotes in Textform (§ 126b BGB) zustande. An Angebote ist wagemut zwei Wochen gebunden.

3.2 Beauftragung, Änderungen, Ergänzungen sowie Preis- und Leistungsangaben durch wagemut bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Textform. Mündlich erteilte Aufträge und Nebenabreden sind nur verbindlich, wenn wagemut sie in Textform bestätigt und der AG nicht innerhalb einer Woche nach Zugang der Bestätigung in Textform widerspricht; wagemut weist den AG in der Bestätigung ausdrücklich auf die Bedeutung seines Schweigens hin. Dies gilt auch für Vertragsänderungen nach Vertragsschluss.

3.3 wagemut ist berechtigt, den Vertrag im Ganzen auf einen Dritten zu übertragen (Vertragsübernahme). Dem AG steht in diesem Fall das Recht zu, den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.

3.4 wagemut ist berechtigt, sich der Hilfe Dritter zu bedienen und diesbezügliche Rechte und Pflichten zur Durchführung des Vertrags auf Dritte als Erfüllungsgehilfen zu übertragen.

3.5 Der AG ist nicht berechtigt, seitens wagemut erbrachte Leistungen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von wagemut an Dritte zu übertragen, weiterzugeben oder zu veräußern. Eine Verweigerung der Zustimmung begründet keinerlei Ansprüche des AG gegenüber wagemut.

4. ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

4.1 Honorare sind in Euro zu zahlen, wenn nicht anders angegeben, und verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Diese wird zum jeweils gültigen Satz entsprechend den jeweils geltenden steuerrechtlichen Vorschriften gesondert in Rechnung gestellt.

4.2 Sämtliche Zahlungen sind ohne jeden Abzug sofort nach Rechnungszugang an wagemut zu leisten. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in Höhe von 2% über dem jeweiligen Diskontsatz der Europäischen Zentralbank zu zahlen. Die Geltendmachung weiteren Verzugsschadens wird hierdurch nicht ausgeschlossen. Zahlungsfristen gelten als eingehalten, wenn wagemut innerhalb der Frist über den Betrag verfügen kann. Zahlungen können nach Wahl von wagemut auf andere noch offen stehende Forderungen verrechnet werden.

4.3 Die Aufrechnung mit bestrittenen oder nicht rechtskräftig festgestellten Forderungen durch den AG ist ausgeschlossen. Gleiches gilt für ein Zurückbehaltungsrecht des AG soweit es nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Die Abtretung oder Verpfändung von Ansprüchen aus dem Vertragsverhältnis zwischen AG und wagemut an Dritte ist nur mit Zustimmung der jeweils anderen Vertragspartei zulässig.

4.4 Der AG erteilt seine Zustimmung zur elektronischen Übermittlung von Rechnungen und Nutzungsnachweisen.

4.5 Der AG hat etwaige Einwendungen gegen Rechnungen von wagemut in Textform innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Rechnung gegenüber wagemut geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Einwendungen nur geltend gemacht werden, wenn der AG ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert war.

4.6 Bis zur vollständigen Zahlung der in Rechnung gestellten Leistungen bleiben sämtliche Rechte (Nutzungs-, Lizenzrechte etc.) an den von wagemut erbrachten Leistungen bei wagemut. Gleiches gilt für Waren und gelieferte Gewerke. Diese bleiben bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung Eigentum von wagemut.

4.7 Verträge, deren Berechnungsgrundlage zeitbasiert ist, werden monatlich, am Anfang des jeweiligen Folgemonats der erbrachten Leistung, oder nach erfolgreicher Fertigstellung erfasst und abgerechnet. Größere Arbeiten, die im Rahmen solcher Verträge realisiert werden sollen, werden im Vorfeld in Abstimmung mit dem AG projektiert und mit einer Prognose zum Zeitaufwand in Textform kommuniziert. Erst nach Freigabe der Prognose durch den AG darf wagemut mit den Arbeiten beginnen. Im Falle der Stornierung eines solchen Projekts behält sich wagemut vor, bis zu 50% der verbleibenden, projektierten Stunden zur Projektauflösung in Rechnung zu stellen. Der zeitbasierte Vertrag selbst bleibt davon unberührt.

4.8 Beratungen, Recherchen und konzeptionelle Arbeiten: Ein Erstgespräch von bis zu einer Stunde, mit einer darauf basierenden Angebots-Platzierung ist unentgeltlich und wird nicht in Rechnung gestellt. Beratungen, konzeptionelle Arbeiten, Recherchen und die Einholung externer Angebote werden zu den regulären Stundensätzen in Rechnung gestellt.

5. PREISÄNDERUNGEN / PREISERHÖHUNG / STUNDENSÄTZE

wagemut behält sich vor, vereinbarte Preise während der Vertragslaufzeit, jedoch nicht vor Ablauf von 4 Monaten seit Inkrafttreten des jeweiligen Vertrags, zu ändern. Eine solche Änderung tritt, falls der AG nicht gemäß Ziffer 7.3 kündigt, 3 Monate nach Ablauf des Monats in Kraft, in welchem sie dem AG mitgeteilt wurde. Es gelten die nachfolgenden Stundensätze als vereinbart, sofern nichts anderes

vertraglich fixiert ist. Änderungen nach Briefing oder nach erteilten Freigaben sind Mehraufwand, der nicht Bestandteil des jeweiligen Auftrags ist, und werden zu den nachfolgenden Stundensätzen (netto) im 15-Minuten-Takt abgerechnet:

Kampagnen-/Suchmaschinen-Optimierung EUR 119,00 Std.

Design (gestalterische Arbeiten) EUR 119,00 Std.

Entwicklung/Programmierung EUR 119,00 Std.

Consulting (konzeptionelle Fachberatung) EUR 119,00 Std.

Copywriting (SEO-optimiert) EUR 119,00 Std.

Wissenstransfer (Fachschulungen) EUR 239,00 Std.

Generative AI EUR 149,00 Std.

3D-Contenterstellung EUR 149,00 Std.

3D-Rendering EUR 60,00 Std.

Reisekosten EUR 0,49/km (oneway)

6. ABNAHME

6.1 Eine Abnahme erfolgt nur, wenn dies in Textform zwischen den Parteien vereinbart ist. Ist eine Abnahme vereinbart, meldet wagemut dem AG in Textform die Abnahmebereitschaft. Die Abnahme ist sodann innerhalb einer Frist von 5 Tagen durchzuführen. Sie darf nicht wegen solcher Mängel verweigert werden, die die Funktionsfähigkeit der Leistung nicht oder nur unerheblich beeinträchtigt.

6.2 Erfolgt die Abnahme aus Gründen, die wagemut nicht zu vertreten hat, nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab Meldung der Abnahmebereitschaft durch wagemut, so gilt die Abnahme mit Ablauf dieser Frist als erfolgt.

6.3 Die Abnahme gilt als erfolgt, sobald der AG die Leistungen von wagemut in Benutzung genommen hat.

7. KÜNDIGUNG

7.1 Die Mindestlaufzeit von Service- und Hosting-Dienstleistungsverträgen beträgt ein Jahr, beginnend mit dem vereinbarten Zeitpunkt der Leistungserbringung. Der Vertrag verlängert sich stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn und soweit nicht eine Vertragspartei spätestens drei Monate vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit kündigt. Die Kündigung bedarf der Textform. Die Kündigung kann auf einzelne beauftragte Leistungen beschränkt werden.

7.2 Während seiner Laufzeit ist der Vertrag für beide Parteien nur aus wichtigem Grund gemäß § 626 BGB kündbar. Als wichtige Gründe gelten insbesondere – jedoch nicht abschließend aufgezählt:

die schwere Verletzung von vertraglichen Hauptpflichten; die Verbreitung von Daten oder Angeboten durch den AG mit pornographischen, jugendgefährdenden oder gegen die freiheitlichen Grundsätze der Bundesrepublik Deutschland verstoßenden Inhalten über die von wagemut zur Verfügung gestellte Infrastruktur;

bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbare technische Hindernisse, die die Weiterführung der Leistungen unmöglich machen;

wenn über das Vermögen einer Vertragspartei ein Insolvenzverfahren eröffnet und dieses nicht innerhalb einer Frist von 30 Tagen zurückgenommen wird, oder die Einleitung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt oder die jeweilige Vertragspartei liquidiert wird;

die Übertragung des Vertrags als Ganzes auf einen Dritten (Vertragsübernahme);

7.3 Der AG ist ferner berechtigt, den Vertrag nach Mitteilung einer einseitigen Preiserhöhung durch wagemut unter Einhaltung einer Frist von einem Monat vor Inkrafttreten der Erhöhung in Textform zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu kündigen.

7.4 Wünscht der Auftraggeber eine vorzeitige Beendigung oder Auflösung des Vertrages ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes im Sinne von Ziffer 7.2, so kann wagemut der Vertragsaufhebung zustimmen. In diesem Fall ist der Auftraggeber verpflichtet, eine pauschale Ablösesumme in Höhe von 30 % des noch offenen Auftragswertes als Ausgleich für entgangenen Gewinn, bereits erfolgte Dispositionen und Planungskosten an wagemut zu entrichten. Bereits erbrachte Leistungen werden zusätzlich nach Aufwand abgerechnet. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass wagemut ein geringerer Schaden entstanden ist. Eine Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen erfolgt nicht, sofern diese durch bis zum Zeitpunkt der Auflösung erbrachte Leistungen gedeckt sind.

8. LEISTUNGSUMFANG

8.1 wagemut verpflichtet sich, sämtliche Leistungen in höchster Qualität und nach dem anerkannten Stand der Technik zu erbringen.

8.2 Als Leistungsumfang gelten alle Arbeiten, die zur Erfüllung des Auftrags dienen. Maßgebend ist die jeweilige Projektbeschreibung und der ausgewiesene Leistungsumfang des jeweiligen Auftrages (z.B. Website-Dateien oder Print-Dateien). Etwaige, angefertigte Vor- und Zwischenerzeugnisse, beispielhaftes Anschauungsmaterial (z.B. Illustrationen, Icons, Bildmaterial), nicht verwendete Designs, respektive Designentwürfe, sowie Moods und offene Dateien dienen ausschließlich der Zielführung und sind, wenn nicht explizit zur Auslieferung aufgeführt, nicht Vertragsgegenstand des jeweiligen Auftrags. Hierfür findet keine Übertragung, Auslieferung oder Übergabe der Nutzungsrechte statt.

8.3 Setzt die Leistungserbringung durch wagemut Tätigkeiten Dritter voraus, die nicht im Einflussbereich wagemut liegen, kann wagemut Lieferzeiten verlängern oder Abstand vom Vertrag nehmen, wenn und soweit die Tätigkeiten Dritter nicht rechtzeitig oder ordnungsgemäß erbracht werden können. wagemut wird den AG, soweit möglich und zumutbar, unverzüglich darüber unterrichten.

8.4 Betriebsstörungen, die durch unberechtigte oder fehlerhafte Nutzung von wagemut-Diensten durch den AG entstehen, berechtigen wagemut, den AG bis zur Behebung der Störung von der Nutzung des Dienstes auszuschließen. Diesbezügliche, wagemut gesondert entstehende Aufwendungen für die Beseitigung der Störung trägt der AG.

9. PFLICHTEN UND OBLIEGENHEITEN DES AG

9.1 Der AG ist verpflichtet, wagemut nach Kräften bei der Durchführung des Vertragsverhältnisses zu unterstützen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Einholung von notwendigen Informationen und Genehmigungen, die Verschaffung des Zutritts zu den betriebenen Netzeinrichtungen, die Zurverfügungstellung der ggfs. notwendigen und geeigneten Räumlichkeiten, sowie der notwendigen Telefonleitungen und Stromversorgung.

9.2 Der AG verpflichtet sich, der Systemsicherheit Rechnung zu tragen. Er ist für die verantwortungsvolle und sichere Verwahrung sämtlicher vertraulicher Informationen, insbesondere der Benutzerkennungen, Passwörter oder Zugangscodes verantwortlich. Auf Verlangen hat der AG Passwörter etc. unverzüglich zu ändern. Liegen Anhaltspunkte für die missbräuchliche Nutzung der Benutzerkennung und / oder des Passwortes vor, hat der AG wagemut unverzüglich zu informieren.

9.3 Der AG ist nicht berechtigt Passwörter zur Nutzung von wagemut – Diensten Dritten auszuhändigen.

9.4 Der AG verpflichtet sich, eine unnötige Belastung des Servers (beispielsweise durch mangelhaft programmierte Skripte etc.) zu vermeiden. Sollte die Funktionsfähigkeit des Servers durch derartige Seiten beeinträchtigt werden, ist wagemut berechtigt, den Zugang des AG oder Dritter zu diesen Seiten zu unterbinden. wagemut wird den AG umgehend darüber informieren und den Zugang nach Behebung des Problems unverzüglich wieder herstellen.

9.5 Zur Verfügung gestellte Einrichtungen und Gewerke bleiben im Eigentum von wagemut und sind vom AG umgehend nach Vertragsbeendigung an wagemut herauszugeben. Dies gilt nicht, soweit ausdrücklich und schriftlich ein Eigentumsübergang zwischen den Parteien vereinbart wurde.

9.6 Der AG ist verpflichtet, wagemut bei der Durchführung des Vertragsverhältnisses zu unterstützen. Dies bezieht sich insbesondere auf die im Auftrag festgelegte Anlieferung von Text-, Bild-, Video- und Audiomaterialien, die zur Vertragsdurchführung notwendig sind. Angeforderte Materialien sind, wenn nicht in Textform anders vereinbart, innerhalb von 10 Werktagen anzuliefern.

9.7 Der AG verpflichtet sich, zur Revision erhaltene Entwürfe, Prototypen, Wireframes, oder Präsentationen unverzüglich zu sichten und sich innerhalb von 10 Werktagen zu diesen zu äußern.

9.8 wagemut behält sich vor, bei verschuldetem Verzug aus den Punkten 9.6 und 9.7 seitens des AG, eine Bereitstellungspauschale für Um- und Neuplanung pro überfälliger Woche, in Rechnung zu stellen.

Die Höhe dieser Bereitstellungspauschale orientiert sich an 0,5 Tagessätzen der jeweiligen, der Projektphase zugeordneten Mitarbeitern.

9.9 Sofern der AG Termine mit wagemut vereinbart, die eine vorherige Personalplanung erfordern – insbesondere im Rahmen von Contentproduktionen, Videodrehs, Fotoshootings oder vergleichbaren Einsätzen vor Ort – verpflichtet sich der AG, bei Terminverschiebung oder kurzfristiger Absage (weniger als 72 Stunden vor dem geplanten Einsatz) eine Ausfallpauschale in Höhe von 0,5 Tagessätzen pro eingeplanter Mitarbeiterin bzw. pro eingeplantem Mitarbeiter zu zahlen. Die Bemessungsgrundlage orientiert sich an dem im Angebot bzw. Vertrag festgelegten Tagessatz. Bereits gebuchte externe Dienstleister werden zusätzlich nach Aufwand in Rechnung gestellt.

10. HAFTUNG

Die Ansprüche des AG auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen richten sich nach dieser Regelung:

10.1 Die Haftung von wagemut oder Erfüllungsgehilfen erstreckt sich nur auf vorsätzliche und grob fahrlässige Pflichtverletzungen. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

10.2 Für leichte Fahrlässigkeit haftet wagemut nur, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung (Kardinalpflicht) ist. Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer Kardinalpflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden und der Höhe nach beschränkt auf das Dreifache, der zwischen wagemut und dem AG vereinbarten Vergütung begrenzt.

10.3 Ansprüche des AG auf Ersatz des mittelbaren Schadens, gleich aus welchem Grund, sind ausgeschlossen.

10.4 Die Haftung für Datenverlust wird auf den vertragstypischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre, es sei denn, es liegt eine der Voraussetzungen nach Ziffer 10.1 oder 10.2 vor.

10.5 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

10.6 wagemut haftet nicht für die Funktionsfähigkeit der Telefon- / ISDN / DSL-Leitungen zu seinem Server bei Stromausfällen und bei Ausfällen von Servern, die nicht im Einflussbereich von wagemut stehen.

11. MÄNGELANSPRÜCHE

11.1 wagemut steht dafür ein, dass sämtliche Leistungen im Wesentlichen erfüllt und den anerkannten Regeln der Technik entsprechen sowie nicht mit Fehlern behaftet sind, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder mindern. Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf solche Schäden und / oder Störungen, die dadurch verursacht werden, dass der AG schuldhaft gegen Bestimmungen des bestehenden Vertragsverhältnisses verstößt oder vom AG beauftragte Dritte ohne schriftliche Zustimmung von wagemut Änderungen oder Bearbeitungen an den Leistungen von wagemut vornehmen.

Der AG wird wagemut auf Anforderung nach Kräften durch qualifizierte Mitarbeiter bei der Ermittlung und Beseitigung von Fehlern unterstützen. Die Kosten für die Fehlerermittlung werden dem AG gesondert in Rechnung gestellt, es sei denn, der Fehler beruht auf einer mangelhaften Leistung von wagemut.

11.2 Tritt an den von wagemut erbrachten Leistungen ein Mangel auf, wird wagemut diesen innerhalb angemessener Zeit nach seiner Wahl entweder beseitigen oder die beanstandete Leistung von Neuem mangelfrei erbringen (Nacherfüllung).

11.3 Schlägt die Nachbesserung endgültig fehl, insbesondere weil der Mangel trotz Beseitigungsversuchen nicht behoben oder umgangen wird, die Nacherfüllung sich unzumutbar verzögert oder unberechtigt abgelehnt wird, kann der AG den Preis dieser Leistung mindern.

11.4 Weitergehende Ansprüche des AG, insbesondere wegen Mangelfolgeschäden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Verletzung wesentlicher Vertragspflichten von wagemut sowie im Falle der Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit.

11.5 Der AG teilt wagemut offenkundige Mängel in Textform innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Abnahme der Leistung mit. Unterlässt der AG diese Mitteilung, erlöschen seine Mängelansprüche zwei Wochen nachdem er den Mangel festgestellt hat. Dies gilt nicht bei Arglist von wagemut.

11.6 Schadensersatzansprüche verjähren in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen oder für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird.

12. RECHTE DRITTER / KENNZEICHNUNG

12.1 wagemut ist eine eingetragene Marke der wagemut GmbH. Die wagemut-Marke darf nicht ohne die vorherige, schriftliche Genehmigung der wagemut GmbH verwendet werden. wagemut ist für die Inhalte — insbesondere Homepageinhalte —, die der AG bereitstellt, nicht verantwortlich. Insbesondere ist wagemut nicht verpflichtet, die Inhalte auf mögliche Rechtsverletzungen zu überprüfen. Der AG steht dafür ein, dass die übermittelten Produkte und Dateien frei von Rechten Dritter sind, insbesondere Urheberrechten, Lizenzrechten, Namens- und Markenrechten, die eine Nutzung oder Bearbeitung entsprechend dem vertraglich festgelegten Umfang einschränken oder ausschließen. Die Parteien benachrichtigen sich gegenseitig unverzüglich, wenn Dritte Rechtsverletzungen geltend machen. Verletzt der AG schuldhaft seine Pflichten nach dieser Ziffer, stellt er wagemut von hieraus resultierenden Ansprüchen Dritter frei und ersetzt die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung; Gleiches gilt, soweit rechtlich zulässig, für behördliche Sanktionen gegen wagemut, soweit diese auf einer Pflichtverletzung des AG beruhen und wagemut kein eigenes Verschulden trifft. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

12.2 Bei der Verschaffung und / oder Pflege von Domains wird lediglich der AG berechtigt und verpflichtet. wagemut steht in soweit weder für die Verschaffung einer bestimmten Domain, noch dafür ein, dass

die beantragte Domain frei von Rechten Dritter ist. Die Kündigung des Vertragsverhältnisses zwischen

wagemut und dem AG lässt das Vertragsverhältnis zwischen AG und Domainveräußerer unberührt. Der

AG stellt wagemut insoweit gegenüber Dritten frei. Diese Regelung gilt für durch wagemut an den AG

vermittelte SSL-Zertifikate entsprechend.

12.3 Der AG ist verpflichtet, Dienste, die er zur Nutzung bereithält oder zu denen er Zugang zur Nutzung vermittelt, mit einer Anbieterkennzeichnung nach § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG) sowie, soweit es sich um journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote handelt, mit den Angaben nach § 18 des Medienstaatsvertrags (MStV) zu versehen. Ihm obliegen ferner die Bereitstellung der datenschutzrechtlichen Informationen nach Art. 13 DSGVO sowie die Einholung und Verwaltung der nach § 25 TDDDG erforderlichen Einwilligungen für den Zugriff auf Endeinrichtungen, insbesondere für nicht erforderliche Cookies und vergleichbare Technologien. Soweit wagemut entsprechende Hinweise, Texte oder technische Komponenten bereitstellt, geschieht dies auf Grundlage der Angaben des AG und ersetzt dessen eigene rechtliche Prüfung nicht; Ziffer 14.6 Satz 4 gilt entsprechend. Maßgeblich sind jeweils die zum Zeitpunkt der Lieferung geltenden gesetzlichen Anforderungen; treten die Nachfolgeregelungen der vorgenannten Vorschriften an deren Stelle, gelten diese.

12.4 Der AG ist verpflichtet, deutlich auf die von ihm festgelegten Nutzungs- und Schutzrechte hinzuweisen. Die entsprechenden Hinweise müssen für Dritte offensichtlich sein und vor dem Zugriff auf solche Art geschützter Informationen bekannt gegeben werden.

13. NUTZUNGSRECHTE

13.1 wagemut und der AG sind sich darüber einig, dass die zur Erfüllung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Rechte wechselseitig eingeräumt bzw. für die Durchführung entsprechender Nutzungshandlungen gestattet werden und zwar in dem Umfang wie dies vereinbart oder notwendig ist. Sie werden alle Erklärungen abgeben oder Rechtshandlungen vornehmen, die hierzu erforderlich sind.

13.2 Die Werke von wagemut dürfen nur in der vereinbarten Nutzungsart, zu dem vereinbarten Zweck, in dem vereinbarten Umfang verwendet werden. Mangels ausdrücklicher Vereinbarung gilt als Zweck des Vertrages nur der vom AG bei Auftragserteilung erkennbar gemachte Zweck. Das Recht, die Arbeiten in dem vereinbarten Rahmen zu verwenden, erwirbt der AG bzw. Verwerter mit der Zahlung des vollständigen Honorars. Ausgenommen hiervon sind Moodboards, sowie Vor- und Zwischenerzeugnisse, die eine Vorstufe bzw. ein Hilfsmittel im Gestaltungsprozess darstellen, um eine bestimmte Stimmung oder ein Gefühl zu visualisieren und zu kommunizieren.

Selbst nach Zahlung des vollständigen Honorars verbleiben Moodboards, sowie Vor- und Zwischenerzeugnisse im Eigentum von wagemut. Eine Übertragung eingeräumter Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Einwilligung von wagemut. Über den Umfang der Nutzung steht wagemut ein Auskunftsanspruch zu. Die Herausgabe offener Dateien ist kein Vertragsbestandteil.

13.3 Der AG räumt wagemut das nicht ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht ein, die im Rahmen des Vertragsverhältnisses erstellten Leistungen und Projektarbeiten sowie Firmenname, Marke und Logo des AG zum Zwecke der Eigenwerbung zu nutzen. Dies umfasst insbesondere die Darstellung als Referenz auf der Website von wagemut, einschließlich Case Studies und Referenzübersichten in Form von Logodarstellungen, die Nutzung in Social-Media-Kanälen und in Pitch- und Akquiseunterlagen sowie die Einreichung bei Awards und Wettbewerben. Die Nutzung erfolgt frühestens ab Veröffentlichung des Projekts durch den AG, sofern die Parteien nichts Abweichendes vereinbaren; der AG kann in Textform einen abweichenden Zeitpunkt oder eine Sperrfrist bestimmen. Besteht zwischen den Parteien eine Vertraulichkeitsvereinbarung, bedarf die Nutzung nach dieser Ziffer einer gesonderten Freigabe des AG in Textform.

14. EINSATZ KÜNSTLICHER INTELLIGENZ / TRANSPARENZ- UND KENNZEICHNUNGSPFLICHTEN

14.1

wagemut und ihre Erfüllungsgehilfen sind berechtigt, bei der Erbringung der vertraglichen Leistungen Systeme der Künstlichen Intelligenz („KI-Systeme“) einzusetzen, insbesondere zur Erzeugung und Bearbeitung von Bild-, Video-, Audio- und Textinhalten („Inhalte“). Der Einsatz von KI-Systemen mindert die vereinbarte Vergütung nicht. Der Stundensatz „Generative AI“ gemäß Ziffer 5 gilt nur, soweit die Erzeugung von Inhalten mittels KI-Systemen als solche beauftragte Leistung ist; der unterstützende Einsatz von KI-Systemen innerhalb anderer Leistungsarten wird zum jeweiligen Stundensatz dieser Leistungsart abgerechnet. Der AG kann dem Einsatz vor Beauftragung in Textform ganz oder für einzelne Leistungsbestandteile widersprechen; die Leistungserbringung bedarf in diesem Fall einer gesonderten Vereinbarung über Vergütung und Termine.

14.2 Ergänzend zu Ziffer 15 gilt: wagemut setzt für Materialien des AG — auch beim Einsatz von Erfüllungsgehilfen — nur KI-Systeme ein, deren Bedingungen eine Verwendung der Eingaben zu Trainingszwecken ausschließen oder bei denen wagemut diese deaktiviert hat, und gibt Materialien nur ein, soweit dies zur Leistungserbringung erforderlich ist. Personenbezogene Daten gibt wagemut nur ein, soweit dies zur Leistungserbringung erforderlich ist und eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung besteht; wagemut weist den AG rechtzeitig darauf hin, wenn eine solche Vereinbarung erforderlich wird. Soweit die Parteien nichts Abweichendes vereinbart haben, stellt eine Eingabe nach Maßgabe dieser Ziffer keine unzulässige Offenlegung gegenüber Dritten dar; eine gesondert geschlossene Vertraulichkeitsvereinbarung geht vor.

14.3 Soweit wagemut Betreiber eines KI-Systems im Sinne der Verordnung (EU) 2024/1689 („KI-VO“) ist und die erzeugten Inhalte einer Offenlegungspflicht nach Art. 50 KI-VO unterliegen — insbesondere als Deepfake nach Art. 50 Abs. 4 KI-VO —, nimmt wagemut die erforderliche Offenlegung als Teil der geschuldeten Leistung ohne gesonderte Vergütung vor und weist bei Übergabe aus, welche Inhalte KI-erzeugt oder wesentlich KI-bearbeitet wurden. Die maschinenlesbare Markierung nach Art. 50 Abs. 2 KI-VO trifft den Anbieter des KI-Systems; wagemut schuldet insoweit keine eigene technische Markierung. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Lieferung geltenden gesetzlichen Anforderungen und deren behördliche Auslegung; spätere Rechts- oder Auslegungsänderungen begründen keine unentgeltliche Nachbesserungspflicht. Darüber hinausgehende Kennzeichnungsleistungen — insbesondere die nachträgliche Kennzeichnung bereits gelieferter Inhalte, Anpassungen infolge von Rechts- oder Auslegungsänderungen, plattform- oder formatspezifische Anpassungen sowie Anpassungen infolge geänderter Vorgaben des AG — werden nach Aufwand zum Stundensatz „Consulting“ bzw. „Entwicklung/Programmierung“ gemäß Ziffer 5 vergütet.

14.4 Im Innenverhältnis trägt ab Übergabe der AG die Verantwortung für Transparenz- und Kennzeichnungspflichten bei Veröffentlichung, Verbreitung und sonstiger Nutzung der Inhalte, insbesondere nach Art. 50 KI-VO und nach den Bedingungen der jeweiligen Plattformen; dies umfasst die Aktivierung plattformseitiger KI-Kennzeichnungen und die erneute Prüfung bei jeder Weiterverwendung, Bearbeitung oder erneuten Veröffentlichung. Übernimmt wagemut vertraglich die Veröffentlichung oder Ausspielung, nimmt wagemut die erforderliche Kennzeichnung nach den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geltenden Anforderungen vor; der AG stellt Informationen und Freigaben rechtzeitig bereit. Gesetzliche Pflichten, die kraft Gesetzes wagemut selbst treffen, bleiben unberührt. Der AG ist nicht berechtigt, angebrachte sichtbare Kennzeichnungen, Wasserzeichen oder maschinenlesbare Herkunftsangaben (z. B. C2PA-Metadaten) zu entfernen, zu verändern oder zu unterdrücken; dies gilt nicht für Vorschau- und Freigabe-Wasserzeichen, die vereinbarungsgemäß nicht Bestandteil der finalen Inhalte sind.

14.5 Ergänzend zu Ziffer 12.1 sichert der AG zu, dass für von ihm bereitgestellte Vorlagen und Materialien sowie für die von ihm vorgegebene Darstellung realer Personen die erforderlichen Rechte und Einwilligungen — insbesondere Persönlichkeits-, Bildnis- und Kennzeichenrechte — vorliegen und die beauftragte Nutzung abdecken. Stellt der AG Inhalte bereit, die ganz oder wesentlich durch KI-Systeme erzeugt oder bearbeitet wurden, kennzeichnet er diese bei Anlieferung in Textform als solche und teilt wagemut die ihm bekannten Herkunfts- und Kennzeichnungsinformationen mit. KI-erzeugte Inhalte können sachliche Fehler enthalten; soweit die Richtigkeit von Angaben aus dem Verantwortungsbereich des AG abhängt oder besondere Sachkenntnis des AG erfordert, prüft der AG die Inhalte vor Veröffentlichung und erteilt seine Freigabe. Der AG informiert wagemut vor Beauftragung, wenn Inhalte für Zwecke mit erhöhten gesetzlichen Anforderungen eingesetzt werden sollen, insbesondere politische Werbung oder die Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse.

14.6 Verletzt der AG schuldhaft seine Pflichten aus den Ziffern 14.4 und 14.5, stellt er wagemut von hieraus resultierenden Ansprüchen Dritter frei und ersetzt die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung; Gleiches gilt, soweit rechtlich zulässig, für behördliche Sanktionen gegen wagemut, soweit diese auf einer Pflichtverletzung des AG beruhen und wagemut kein eigenes Verschulden trifft. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. Für die Haftung von wagemut und für Mängelansprüche des AG gelten im Übrigen die Ziffern 10 und 11. Hinweise von wagemut zu Kennzeichnungs- oder sonstigen rechtlichen Pflichten sind unverbindliche Praxishinweise und keine Rechtsberatung; die rechtliche Prüfung der konkreten Nutzung im jeweiligen Veröffentlichungskontext obliegt dem AG.

14.7 Vollständig durch KI-Systeme erzeugte Inhalte genießen nach derzeitiger Rechtslage regelmäßig keinen urheberrechtlichen Schutz. wagemut übernimmt insoweit keine Gewähr für deren Schutzfähigkeit oder Exklusivität gegenüber gleichen oder ähnlichen Ergebnissen Dritter. Unberührt bleiben Rechte an Leistungsbestandteilen, die auf menschlicher schöpferischer Gestaltung durch wagemut beruhen (z. B. Konzeption, Auswahl und Anordnung, Bearbeitung, Compositing, Layout); für diese gilt Ziffer 13. wagemut setzt KI-Systeme ein, deren Lizenzbedingungen die vertragsgemäße kommerzielle Nutzung der gelieferten Inhalte durch den AG gestatten; maßgeblich ist der Stand dieser Bedingungen zum Zeitpunkt der Leistungserbringung.

15. DATENSCHUTZ UND VERTRAULICHKEIT

15.1 Beide Parteien beachten die ihnen jeweils obliegenden datenschutzrechtlichen Anforderungen, insbesondere die Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG) und das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) sowie deren jeweilige Nachfolgeregelungen.

15.2 Der AG ist für die von ihm veranlassten Verarbeitungen personenbezogener Daten Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Er bestimmt Zwecke und Mittel der Verarbeitung und ist für das Vorliegen einer Rechtsgrundlage sowie für die Erfüllung der Informations- und Betroffenenrechte verantwortlich.

15.3 Soweit wagemut im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des AG verarbeitet — insbesondere bei Hosting, Wartung, Support, Analyse- und Kampagnenleistungen —, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. wagemut weist den AG rechtzeitig darauf hin, wenn eine solche Vereinbarung erforderlich wird, und stellt hierfür ein Muster bereit. Kommt die Vereinbarung aus Gründen, die wagemut nicht zu vertreten hat, nicht rechtzeitig zustande, ist wagemut berechtigt, die betroffenen Leistungsbestandteile bis zum Abschluss zurückzustellen; Ziffer 8.3 gilt entsprechend. Die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung geht diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Anwendungsbereich der Auftragsverarbeitung vor.

15.4 Die Beauftragung Dritter nach Ziffer 3.4 erfolgt im Anwendungsbereich der Auftragsverarbeitung nach Maßgabe der Vereinbarung gemäß Ziffer 15.3. Eine Verarbeitung in Drittländern findet nur statt, soweit die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind.

15.5 wagemut trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Der AG erfüllt die ihn treffenden Anforderungen an die Systemsicherheit; Ziffer 9.2 bleibt unberührt.

15.6 Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, geben sie nicht unbefugt an Dritte weiter und verwenden sie ausschließlich zu Zwecken der Vertragserfüllung. Vertraulich sind alle als solche bezeichneten sowie alle Informationen, deren Vertraulichkeit sich aus ihrer Art oder den Umständen der Überlassung ergibt. Ausgenommen sind Informationen, die offenkundig sind, der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren, ihr von einem Dritten rechtmäßig ohne Vertraulichkeitsbindung überlassen wurden oder von ihr unabhängig entwickelt wurden. Gesetzliche oder behördliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt; die verpflichtete Partei informiert die andere Partei, soweit rechtlich zulässig, vorab. Die Weitergabe an Erfüllungsgehilfen nach Ziffer 3.4 ist zulässig, soweit diese zur Vertragserfüllung erforderlich ist und die Erfüllungsgehilfen entsprechend verpflichtet sind. Ziffer 13.3 und Ziffer 14.2 bleiben unberührt.

15.7 Die Pflichten aus dieser Ziffer bestehen nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort, die Pflichten aus Ziffer 15.6 für die Dauer von drei Jahren ab Vertragsende, soweit die Informationen nicht zuvor offenkundig geworden sind.

16. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

16.1 Nebenabreden und Vertragsänderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (§ 126b BGB); die Schriftform ist nicht erforderlich. Dies gilt auch für eine Abänderung dieser Textformklausel. Individuell zwischen den Parteien getroffene Vereinbarungen haben in jedem Fall Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen; für deren Vorliegen und Inhalt trägt die sich darauf berufende Partei die Darlegungs- und Beweislast.

16.2 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

16.3 Als Gerichtsstand gilt Düsseldorf als vereinbart, sofern es sich bei den Vertragspartnern um Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen handelt. Unberührt bleiben gesetzliche Bestimmungen über einen abweichenden ausschließlichen Gerichtsstand. wagemut ist jedoch berechtigt, den AG auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

16.4 Erfüllungsort ist Düsseldorf.

16.5 Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit später verlieren, so bleibt hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Enthält der Vertrag eine Regelungslücke, gilt das gleiche. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen oder zur Ausfüllung von Lücken soll eine angemessene Regelung gelten, die dem Willen der Vertragsparteien sowie dem Sinn und Zweck des Vertrags entsprechen würde, sofern die Vertragsparteien bei dem Abschluss des Vertrags den Punkt bedacht hätten.

16.6 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen liegen in einer deutschen und einer englischen Fassung vor. Bei Abweichungen zwischen beiden Fassungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

(Stand: August 2026)

1. GENERAL

wagemut GmbH, Burgunderstraße 31, 40549 Düsseldorf, Germany (hereinafter referred to as wagemut), provides comprehensive services as a studio for clients (hereinafter referred to as the Client), such as: 3D Design, Brand Identity Design, Brand Strategy, Exhibition Design, Film & Motion Design, Graphic Design, Marketing Campaigning, Naming, Online Shop Design & Development, Photo & Content Production, Print Media, Public Relations, Signage & Environmental Graphics, UI/UX Design, Webdesign & Development.

2. SCOPE OF APPLICATION

2.1 wagemut provides all services arising from the contractual relationship with the Client exclusively on the basis of the General Terms and Conditions set out below. These terms and conditions also apply to future business between the contracting parties without the need for a separate agreement.

2.2 General terms and conditions of the Client or of third parties apply only insofar as wagemut has expressly consented to them in writing.

3. CONCLUSION OF CONTRACT / PERFORMANCE OF CONTRACT

3.1 The contract is concluded by acceptance of the offer made by wagemut in text form (Section 126b German Civil Code). wagemut is bound to its offers for two weeks.

3.2 Orders, amendments, supplements as well as price and service specifications by wagemut require text form to be legally effective. Orders and collateral agreements made verbally are binding only if wagemut confirms them in text form and the Client does not object in text form within one week of receipt of the confirmation; wagemut shall expressly draw the Client’s attention to the significance of its silence in the confirmation. This also applies to amendments to the contract after conclusion of the contract.

3.3 wagemut is entitled to transfer the contract in its entirety to a third party (transfer of contract). In this case, the Client is entitled to terminate the contract without notice.

3.4 wagemut is entitled to engage the assistance of third parties and to transfer rights and obligations in this respect to third parties as vicarious agents for the performance of the contract.

3.5 The Client is not entitled to transfer, pass on or sell services provided by wagemut to third parties without the express written consent of wagemut. A refusal of consent does not give rise to any claims of the Client against wagemut.

4. TERMS OF PAYMENT

4.1 Fees are payable in euro unless stated otherwise and are exclusive of value added tax. Value added tax will be invoiced separately at the applicable rate in accordance with the applicable tax regulations.

4.2 All payments are to be made to wagemut without any deduction immediately upon receipt of the invoice. In the event of late payment, default interest of 2% above the respective discount rate of the European Central Bank shall be payable. This does not exclude the assertion of further damage caused by default. Payment deadlines are deemed to have been met if wagemut can dispose of the amount within the deadline. Payments may be set off against other outstanding claims at wagemut’s discretion.

4.3 Set-off by the Client against disputed claims or claims not established by final judgment is excluded. The same applies to any right of retention of the Client insofar as it is not based on the same contractual relationship. The assignment or pledging of claims arising from the contractual relationship between the Client and wagemut to third parties is permitted only with the consent of the respective other contracting party.

4.4 The Client consents to the electronic transmission of invoices and proofs of use.

4.5 The Client must assert any objections to invoices from wagemut in text form within six weeks of receipt of the invoice. After expiry of this period, objections may be asserted only if the Client was prevented from complying with the deadline through no fault of its own.

4.6 Until full payment of the services invoiced, all rights (rights of use, licence rights, etc.) in the services provided by wagemut remain with wagemut. The same applies to goods and works delivered. These remain the property of wagemut until the purchase price has been paid in full.

4.7 Contracts whose calculation basis is time-based are recorded and invoiced monthly, at the beginning of the month following the month in which the service was rendered, or upon successful completion. Larger works to be carried out within the scope of such contracts shall be scoped in advance in coordination with the Client and communicated in text form together with a forecast of the time required. wagemut may commence work only after the Client has approved the forecast. In the event of cancellation of such a project, wagemut reserves the right to invoice up to 50% of the remaining projected hours for winding the project down. The time-based contract itself remains unaffected.

4.8 Consultation, research and conceptual work: an initial meeting of up to one hour, together with an offer based on it, is free of charge and will not be invoiced. Consultation, conceptual work, research and the obtaining of external quotations are charged at the standard hourly rates.

5. PRICE CHANGES / PRICE INCREASES / HOURLY RATES

wagemut reserves the right to change agreed prices during the term of the contract, but not before the expiry of four months from the entry into force of the respective contract. Unless the Client terminates the contract in accordance with Clause 7.3, such a change takes effect three months after the end of the month in which it was communicated to the Client. The following hourly rates are deemed to have been agreed, unless otherwise stipulated in the contract. Changes after briefing or after approvals have been granted constitute additional work which is not part of the respective order and are charged at the following hourly rates (net) in 15-minute increments:

Campaign / search engine optimisation EUR 119.00 per hour

Design (creative work) EUR 119.00 per hour

Development / programming EUR 119.00 per hour

Consulting (conceptual expert advice) EUR 119.00 per hour

Copywriting (SEO-optimised) EUR 119.00 per hour

Knowledge transfer (specialist training) EUR 239.00 per hour

Generative AI EUR 149.00 per hour

3D content creation EUR 149.00 per hour

3D rendering EUR 60.00 per hour

Travel costs EUR 0.49 per km (one way)

6. ACCEPTANCE

6.1 Acceptance shall take place only if agreed between the parties in text form. Where acceptance has been agreed, wagemut shall notify the Client in text form that the services are ready for acceptance. Acceptance is then to be carried out within a period of five days. Acceptance may not be refused on account of defects which do not affect the functionality of the service or affect it only insignificantly.

6.2 If acceptance does not take place within 14 days of wagemut’s notification of readiness for acceptance, for reasons for which wagemut is not responsible, acceptance shall be deemed to have taken place upon expiry of that period.

6.3 Acceptance is deemed to have taken place as soon as the Client has put wagemut’s services into use.

7. TERMINATION

7.1 The minimum term of service and hosting agreements is one year, commencing on the agreed date of service provision. The contract shall be tacitly renewed for a further year unless one of the contracting parties gives notice of termination at least three months before expiry of the agreed term. Notice of termination requires text form. Termination may be limited to individual ordered services.

7.2 During its term, the contract may be terminated by either party only for good cause in accordance with Section 626 German Civil Code. Good cause includes in particular, but is not limited to:

serious breach of principal contractual obligations; the dissemination by the Client, via the infrastructure provided by wagemut, of data or offerings with pornographic content, content harmful to minors, or content contravening the free and democratic principles of the Federal Republic of Germany;

technical obstacles not foreseeable at the time the contract was concluded which make continuation of the services impossible;

the opening of insolvency proceedings over the assets of a contracting party where these are not withdrawn within 30 days, the rejection of the opening of insolvency proceedings for lack of assets, or the liquidation of the respective contracting party;

the transfer of the contract as a whole to a third party (transfer of contract).

7.3 The Client is further entitled to terminate the contract following notification of a unilateral price increase by wagemut, by giving notice in text form one month before the increase takes effect, with effect from the date the increase takes effect.

7.4 If the Client wishes to terminate or rescind the contract prematurely in the absence of good cause within the meaning of Clause 7.2, wagemut may consent to the termination of the contract. In this case, the Client is obliged to pay wagemut a lump sum of 30% of the outstanding order value as compensation for lost profit, arrangements already made and planning costs. Services already rendered will be invoiced in addition on a time and material basis. The Client reserves the right to prove that wagemut incurred lower damage. Payments already made will not be refunded insofar as they are covered by services rendered up to the time of termination.

8. SCOPE OF SERVICES

8.1 wagemut undertakes to provide all services to the highest quality and in accordance with the recognised state of the art.

8.2 The scope of services comprises all work required to fulfil the order. The respective project description and the specified scope of services of the respective order (e.g. website files or print files) shall be decisive. Any preliminary and intermediate products, exemplary illustrative material (e.g. illustrations, icons, image material), unused designs or design drafts, mood boards and open files serve guidance purposes only and, unless expressly listed for delivery, do not form part of the contract for the respective order. No transfer, delivery or handover of rights of use takes place in respect of these.

8.3 Where the provision of services by wagemut requires activities of third parties which are outside wagemut’s sphere of influence, wagemut may extend delivery times or withdraw from the contract if and insofar as those third-party activities cannot be performed on time or properly. wagemut shall inform the Client of this without undue delay, insofar as this is possible and reasonable.

8.4 Operational disruptions caused by unauthorised or faulty use of wagemut services by the Client entitle wagemut to exclude the Client from use of the service until the disruption has been remedied. Any expenses separately incurred by wagemut in eliminating the disruption shall be borne by the Client.

9. DUTIES AND OBLIGATIONS OF THE CLIENT

9.1 The Client is obliged to support wagemut to the best of its ability in the performance of the contractual relationship. This applies in particular to obtaining the necessary information and permits, providing access to the network facilities operated, and providing the necessary and suitable premises as well as the necessary telephone lines and power supply.

9.2 The Client undertakes to have due regard to system security. It is responsible for the responsible and secure safekeeping of all confidential information, in particular user IDs, passwords and access codes. Upon request, the Client shall change passwords and the like without undue delay. Where there are indications of misuse of a user ID or password, the Client shall inform wagemut without undue delay.

9.3 The Client is not entitled to disclose passwords for the use of wagemut services to third parties.

9.4 The Client is obliged to avoid placing an unnecessary load on the server (for example through inadequately programmed scripts). If the functionality of the server is impaired by such pages, wagemut is entitled to block access by the Client or third parties to those pages. wagemut shall inform the Client of this immediately and restore access without undue delay once the problem has been resolved.

9.5 Facilities and works made available remain the property of wagemut and are to be returned to wagemut by the Client immediately upon termination of the contract. This does not apply insofar as a transfer of ownership has been expressly agreed in writing between the parties.

9.6 The Client is obliged to support wagemut in the performance of the contractual relationship. This applies in particular to the delivery of the text, image, video and audio materials specified in the order which are necessary for the performance of the contract. Unless otherwise agreed in text form, requested materials shall be delivered within 10 working days.

9.7 The Client undertakes to review drafts, prototypes, wireframes or presentations received for revision without undue delay and to comment on them within 10 working days.

9.8 In the event of a delay culpably caused by the Client under Clauses 9.6 and 9.7, wagemut reserves the right to charge a standby fee for rescheduling and replanning for each overdue week. The amount of this standby fee is based on 0.5 daily rates of the respective employees assigned to the project phase.

9.9 Where the Client arranges appointments with wagemut that require advance staff planning — in particular in connection with content productions, video shoots, photo shoots or comparable on-site assignments — the Client undertakes to pay a flat-rate cancellation fee of 0.5 daily rates per scheduled employee in the event of postponement or short-notice cancellation (less than 72 hours before the scheduled assignment). The calculation basis is the daily rate specified in the offer or contract. External service providers already booked will be invoiced in addition on a time and material basis.

10. LIABILITY

The Client’s claims for damages or for reimbursement of futile expenditure are governed by the following provisions:

10.1 The liability of wagemut and its vicarious agents extends only to intentional and grossly negligent breaches of duty. This does not apply to damage arising from injury to life, body or health.

10.2 In cases of slight negligence, wagemut is liable only where an obligation is breached the fulfilment of which is of particular importance for achieving the purpose of the contract (cardinal obligation). In the event of a slightly negligent breach of a cardinal obligation, liability is limited to the damage typical of the contract and foreseeable, and in amount to three times the remuneration agreed between wagemut and the Client.

10.3 Claims of the Client for compensation for indirect damage, on whatever legal ground, are excluded.

10.4 Liability for loss of data is limited to the typical cost of restoration that would have been incurred had backup copies been made regularly and commensurately with the risk, unless one of the conditions set out in Clause 10.1 or 10.2 applies.

10.5 Liability under the German Product Liability Act remains unaffected.

10.6 wagemut is not liable for the operability of the telephone, ISDN or DSL lines to its server, nor in the event of power failures or failures of servers outside wagemut’s sphere of influence.

11. CLAIMS FOR DEFECTS

11.1 wagemut warrants that all services are substantially performed, comply with the recognised rules of technology and are free from defects which negate or reduce their value or their fitness for ordinary use or for the use assumed under the contract. The warranty does not extend to damage or malfunctions caused by the Client culpably breaching provisions of the existing contractual relationship, or by third parties commissioned by the Client making changes to or processing wagemut’s services without wagemut’s written consent.

Upon request, the Client shall support wagemut to the best of its ability with qualified employees in identifying and eliminating errors. The costs of identifying errors will be invoiced to the Client separately unless the error is attributable to defective performance by wagemut.

11.2 If a defect occurs in the services rendered by wagemut, wagemut shall, at its option, either remedy the defect within a reasonable period or render the service complained of anew free from defects (supplementary performance).

11.3 If supplementary performance ultimately fails, in particular because the defect is not remedied or circumvented despite attempts to do so, because supplementary performance is unreasonably delayed, or because it is unjustifiably refused, the Client may reduce the price of that service.

11.4 Any further claims of the Client, in particular for consequential damage caused by a defect, are excluded in principle. This does not apply in cases of intent, gross negligence or breach of material contractual obligations by wagemut, nor in the event of injury to life, body or health.

11.5 The Client shall notify wagemut of obvious defects in text form within two weeks of acceptance of the service. If the Client fails to give such notification, its claims for defects lapse two weeks after it became aware of the defect. This does not apply in cases of fraudulent intent on the part of wagemut.

11.6 Claims for damages become time-barred twelve months after the statutory commencement of the limitation period, unless there is intent or gross negligence or unless liability arises for injury to life, body or health.

12. THIRD-PARTY RIGHTS / IDENTIFICATION

12.1 wagemut is a registered trademark of wagemut GmbH. The wagemut trademark may not be used without the prior written consent of wagemut GmbH. wagemut is not responsible for content — in particular website content — provided by the Client. In particular, wagemut is not obliged to review such content for possible infringements of rights. The Client warrants that the products and files transmitted are free of third-party rights, in particular copyrights, licence rights, name and trademark rights, which restrict or exclude use or processing within the contractually agreed scope. The parties shall notify each other without undue delay if third parties assert infringements of rights. If the Client culpably breaches its obligations under this clause, it shall indemnify wagemut against third-party claims arising therefrom and reimburse the reasonable costs of legal defence; the same applies, to the extent legally permissible, to administrative sanctions imposed on wagemut, insofar as these are based on a breach of duty by the Client and wagemut is not itself at fault. Further statutory claims remain unaffected.

12.2 In the procurement and maintenance of domains, only the Client is entitled and obliged. In this respect, wagemut is responsible neither for procuring any particular domain nor for ensuring that the domain applied for is free of third-party rights. Termination of the contractual relationship between wagemut and the Client does not affect the contractual relationship between the Client and the domain vendor. The Client shall indemnify wagemut against third parties in this respect. This provision applies accordingly to SSL certificates brokered by wagemut to the Client.

12.3 The Client is obliged to provide services which it makes available for use, or to which it provides access for use, with provider identification pursuant to Section 5 of the German Digital Services Act (DDG) and, insofar as the offering is journalistic-editorial in nature, with the information required under Section 18 of the German Interstate Media Treaty (MStV). The Client is further responsible for providing the data protection information required under Art. 13 GDPR and for obtaining and managing the consents required under Section 25 TDDDG for access to terminal equipment, in particular for non-essential cookies and comparable technologies. Insofar as wagemut provides corresponding notices, texts or technical components, it does so on the basis of the information supplied by the Client and this does not replace the Client’s own legal review; Clause 14.6 sentence 4 applies accordingly. The statutory requirements applicable at the time of delivery shall be decisive; where successor provisions replace the aforementioned rules, those successor provisions shall apply.

12.4 The Client is obliged to indicate clearly the rights of use and protective rights it has established. The relevant notices must be evident to third parties and must be disclosed before access is given to information protected in this way.

13. RIGHTS OF USE

13.1 wagemut and the Client agree that the rights required to fulfil the contractual relationship are mutually granted, or the performance of corresponding acts of use is mutually permitted, to the extent agreed or necessary. They shall make all declarations and perform all legal acts required for this purpose.

13.2 wagemut’s works may be used only in the agreed manner of use, for the agreed purpose and to the agreed extent. In the absence of an express agreement, the purpose of the contract shall be only that purpose made recognisable by the Client when placing the order. The Client or exploiting party acquires the right to use the works within the agreed scope upon payment of the full fee. Excluded from this are mood boards and preliminary and intermediate products which constitute a preliminary stage or an aid in the design process serving to visualise and communicate a particular mood or feeling.

Even after payment of the full fee, mood boards and preliminary and intermediate products remain the property of wagemut. Any transfer of granted rights of use to third parties requires wagemut’s written consent. wagemut is entitled to information about the scope of use. The release of open files does not form part of the contract.

13.3 The Client grants wagemut the non-exclusive right, unlimited in time and territory, to use the services and project work created within the scope of the contractual relationship as well as the Client’s company name, trademark and logo for the purpose of self-promotion. This includes in particular presentation as a reference on wagemut’s website, including case studies and reference overviews in the form of logo displays, use in wagemut’s social media channels and in pitch and acquisition materials, as well as submission to awards and competitions. Use shall commence no earlier than publication of the project by the Client, unless the parties agree otherwise; the Client may specify a different date or an embargo period in text form. Where a confidentiality agreement exists between the parties, use under this clause requires the Client’s separate release in text form.

14. USE OF ARTIFICIAL INTELLIGENCE / TRANSPARENCY AND LABELLING OBLIGATIONS

14.1 wagemut and its vicarious agents are entitled to use artificial intelligence systems (AI systems) in providing the contractual services, in particular for generating and editing image, video, audio and text content (Content). The use of AI systems does not reduce the agreed remuneration. The Generative AI hourly rate under Clause 5 applies only where the generation of Content by means of AI systems is itself the service ordered; the supporting use of AI systems within other service categories is billed at the respective hourly rate of that service category. The Client may object to such use, in whole or for individual service components, in text form prior to placing the order; in that case the provision of services requires a separate agreement on remuneration and deadlines.

14.2 In addition to Clause 15, the following applies: for the Client’s materials — including where vicarious agents are engaged — wagemut uses only AI systems whose terms exclude the use of inputs for training purposes or for which wagemut has deactivated such use, and inputs materials only to the extent necessary for the provision of services. wagemut inputs personal data only to the extent necessary for the provision of services and where a data processing agreement is in place; wagemut shall notify the Client in good time where such an agreement becomes necessary. Unless the parties have agreed otherwise, an input in accordance with this clause does not constitute an impermissible disclosure to third parties; a separately concluded confidentiality agreement shall take precedence.

14.3 Insofar as wagemut is a deployer of an AI system within the meaning of Regulation (EU) 2024/1689 (the AI Act) and the Content generated is subject to a disclosure obligation under Art. 50 of the AI Act — in particular as a deep fake under Art. 50(4) of the AI Act — wagemut shall make the required disclosure as part of the services owed without separate remuneration and shall indicate upon handover which Content was AI-generated or substantially AI-edited. The machine-readable marking under Art. 50(2) of the AI Act is the responsibility of the provider of the AI system; wagemut does not owe any technical marking of its own in this respect. The statutory requirements applicable at the time of delivery and their interpretation by the competent authorities shall be decisive; subsequent changes in the law or its interpretation do not give rise to any obligation to make subsequent improvements free of charge. Labelling services going beyond the above — in particular the subsequent labelling of Content already delivered, adaptations resulting from changes in the law or its interpretation, platform- or format-specific adaptations, and adaptations resulting from changed specifications of the Client — shall be remunerated on a time and material basis at the Consulting or Development/programming hourly rate under Clause 5.

14.4 As between the parties, from handover the Client bears responsibility for transparency and labelling obligations in connection with the publication, distribution and other use of the Content, in particular under Art. 50 of the AI Act and under the terms of the respective platforms; this includes activating platform-side AI labelling and re-examining the position upon each further use, editing or republication. Where wagemut has contractually assumed responsibility for publication or distribution, wagemut shall carry out the required labelling in accordance with the requirements applicable at the time of publication; the Client shall provide information and approvals in good time. Statutory obligations which apply to wagemut itself by operation of law remain unaffected. The Client is not entitled to remove, alter or suppress visible labels, watermarks or machine-readable provenance information (e.g. C2PA metadata) which have been applied; this does not apply to preview and approval watermarks which, as agreed, do not form part of the final Content.

14.5 In addition to Clause 12.1, the Client warrants that the necessary rights and consents — in particular personality, image and trademark rights — exist for the templates and materials it provides and for the depiction of real persons specified by it, and that these cover the use ordered. Where the Client provides Content which has been generated or substantially edited by AI systems in whole or in part, it shall label such Content accordingly in text form upon delivery and shall inform wagemut of the provenance and labelling information known to it. AI-generated Content may contain factual errors; insofar as the accuracy of information depends on the Client’s sphere of responsibility or requires the Client’s particular expertise, the Client shall review the Content prior to publication and grant its approval. The Client shall inform wagemut prior to placing the order if Content is to be used for purposes subject to heightened statutory requirements, in particular political advertising or informing the public on matters of public interest.

14.6 If the Client culpably breaches its obligations under Clauses 14.4 and 14.5, it shall indemnify wagemut against third-party claims arising therefrom and reimburse the reasonable costs of legal defence; the same applies, to the extent legally permissible, to administrative sanctions imposed on wagemut, insofar as these are based on a breach of duty by the Client and wagemut is not itself at fault. Further statutory claims remain unaffected. In all other respects, Clauses 10 and 11 apply to wagemut’s liability and to the Client’s claims for defects. Notes provided by wagemut regarding labelling or other legal obligations are non-binding practical guidance and do not constitute legal advice; the legal assessment of the specific use in the respective publication context is the Client’s responsibility.

14.7 Under the law as it currently stands, Content generated entirely by AI systems is generally not protected by copyright. wagemut therefore gives no warranty as to its eligibility for protection or its exclusivity as against identical or similar results of third parties. Rights in service components based on human creative design by wagemut (e.g. conception, selection and arrangement, editing, compositing, layout) remain unaffected; Clause 13 applies to these. wagemut uses AI systems whose licence terms permit the Client’s contractually agreed commercial use of the Content delivered; the state of those terms at the time the services are provided shall be decisive.

15. DATA PROTECTION AND CONFIDENTIALITY

15.1 Both parties shall comply with the data protection requirements incumbent upon them, in particular Regulation (EU) 2016/679 (GDPR), the German Federal Data Protection Act (BDSG), the German Telecommunications and Digital Services Data Protection Act (TDDDG) and the German Digital Services Act (DDG), as well as their respective successor provisions.

15.2 The Client is the controller within the meaning of Art. 4(7) GDPR for the processing of personal data initiated by it. It determines the purposes and means of the processing and is responsible for the existence of a legal basis and for compliance with information obligations and data subject rights.

15.3 Insofar as wagemut processes personal data on behalf of the Client in the course of providing its services — in particular in connection with hosting, maintenance, support, analytics and campaign services — the parties shall conclude a data processing agreement pursuant to Art. 28 GDPR before processing begins. wagemut shall notify the Client in good time where such an agreement becomes necessary and shall provide a template for this purpose. If the agreement is not concluded in good time for reasons not attributable to wagemut, wagemut is entitled to defer the affected service components until it is concluded; Clause 8.3 applies accordingly. The data processing agreement takes precedence over these General Terms and Conditions within its scope of application.

15.4 The engagement of third parties under Clause 3.4 shall, within the scope of processing on behalf of the Client, be governed by the agreement referred to in Clause 15.3. Processing in third countries shall take place only insofar as the requirements of Art. 44 et seq. GDPR are met.

15.5 wagemut shall implement appropriate technical and organisational measures pursuant to Art. 32 GDPR. The Client shall comply with the system security requirements incumbent upon it; Clause 9.2 remains unaffected.

15.6 Each party shall treat the other party’s confidential information as confidential, shall not disclose it to third parties without authorisation and shall use it exclusively for the purposes of performing the contract. Confidential information means all information designated as such and all information whose confidential nature follows from its character or from the circumstances of its disclosure. This does not apply to information which is in the public domain, which was already lawfully known to the receiving party, which was lawfully provided to it by a third party without any confidentiality obligation, or which it developed independently. Statutory or official disclosure obligations remain unaffected; the party subject to such an obligation shall inform the other party in advance to the extent legally permissible. Disclosure to vicarious agents pursuant to Clause 3.4 is permitted insofar as it is necessary for the performance of the contract and those vicarious agents are placed under corresponding obligations. Clause 13.3 and Clause 14.2 remain unaffected.

15.7 The obligations under this clause shall survive termination of the contractual relationship; the obligations under Clause 15.6 shall survive for a period of three years from the end of the contract, unless the information has previously entered the public domain.

16. FINAL PROVISIONS

16.1 Collateral agreements and amendments to the contract require text form (Section 126b German Civil Code) to be effective; written form is not required. This also applies to any amendment of this text form requirement. Individual agreements concluded between the parties shall in all cases take precedence over these General Terms and Conditions; the party invoking such an agreement bears the burden of presentation and proof as to its existence and content.

16.2 The law of the Federal Republic of Germany shall apply.

16.3 Düsseldorf is agreed as the place of jurisdiction where the contracting parties are merchants, legal entities under public law or special funds under public law. Statutory provisions on a deviating exclusive place of jurisdiction remain unaffected. wagemut is, however, entitled to bring proceedings against the Client at the Client’s general place of jurisdiction.

16.4 The place of performance is Düsseldorf.

16.5 Should any provision be wholly or partially invalid, or subsequently lose its legal validity, the validity of the remaining provisions shall remain unaffected. The same applies if the contract contains a gap. In place of the invalid or unenforceable provision, or to fill a gap, an appropriate provision shall apply which corresponds to what the contracting parties would have intended, and to the meaning and purpose of the contract, had they considered the point when concluding the contract.

16.6 These General Terms and Conditions are provided in a German and an English version. In the event of discrepancies between the two versions, the German version shall prevail.

(Status: August 2026)

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