Geschäftsausstattung
Visitenkarte, Briefbogen, Mappe, Signatur. Das Erste, was ein Kunde in der Hand hält, und oft das Letzte, worum sich jemand kümmert.
Was wir gestalten
Visitenkarte, Briefbogen, Mappe, Signatur. Das Erste, was ein Kunde in der Hand hält, und oft das Letzte, worum sich jemand kümmert.
Von acht bis achtzig Seiten. Mit einem Raster, das auch die zwölfte Doppelseite noch trägt.
Für Fachmedien, Außenwerbung und alles dazwischen, in den Maßen, die der Verlag verlangt.
Wand, Theke, Rollup, Beschriftung. Große Flächen brauchen andere Entscheidungen als eine Seite Papier.
Formate für die Kanäle, die du bespielst, dazu Vorlagen, mit denen du selbst weitermachst.
Einzelstück oder System
Die meisten Anfragen im Grafikdesign klingen so: Wir brauchen eine Broschüre. Das ist eine klare Aufgabe, und oft ist sie auch genau das. Wir machen solche Einzelstücke, ohne jedes Mal ein großes Projekt daraus zu bauen.
Auffällig wird es allerdings erst, wenn das dritte Stück dazukommt. Wenn Broschüre, Anzeige und Messewand aus derselben Logik entstehen, erkennt man sie zusammen, ohne dass jemand das Logo suchen muss. Wenn sie aus drei verschiedenen Quellen kommen, sieht jedes einzeln gut aus und keines gehört zum anderen.
Wer regelmäßig Material braucht, fährt deshalb mit einem Corporate Design günstiger, auch wenn es zuerst mehr kostet. Danach ist jedes weitere Stück schneller fertig, weil Farbe, Schrift und Raster nicht mehr verhandelt werden.
Wir sagen im ersten Gespräch, was in deinem Fall sinnvoll ist. Bei zwei Drucksachen im Jahr ist das Einzelstück die ehrliche Antwort.
Was ein Raster leistet, sieht man erst ab Seite drei. Es legt fest, wo eine Überschrift beginnt, wie breit eine Textspalte ist und wie viel Luft ein Bild bekommt. Ohne das trifft jemand diese Entscheidungen auf jeder Seite neu, und die Broschüre wirkt unruhig, ohne dass man sagen kann, woran es liegt.
Mit Raster geht es zudem schneller. Die ersten beiden Doppelseiten dauern, alles danach fällt in vorbereitete Flächen. Genau deshalb kostet ein Katalog mit achtzig Seiten nicht das Zehnfache von einem mit acht.

Wie wir arbeiten
Was soll das Stück leisten, wer bekommt es, wie wird es produziert. Das Format entscheidet sich hier, nicht am Ende.
Bevor gestaltet wird, muss klar sein, was auf welche Seite gehört. Die meisten Layoutprobleme sind Inhaltsprobleme.
Eine Doppelseite oder ein Motiv stellvertretend für alle. Ist die entschieden, läuft der Rest schnell.
Druckdaten mit Anschnitt, richtigem Farbraum und eingebetteten Schriften. Wir stimmen uns direkt mit deiner Druckerei ab.
Bis in die Druckerei
Zwischen Entwurf und fertigem Druck liegt Handwerk, das man erst bemerkt, wenn es fehlt: Anschnitt, Farbraum, Profile, eingebettete Schriften, Papier, das die Farbe anders annimmt als der Monitor sie zeigt.
Wir liefern deshalb keine Layouts, sondern Druckdaten, und stimmen uns direkt mit der Druckerei ab. Wenn du keine hast, holen wir Angebote ein. Das kostet dich eine Mail statt drei Telefonaten.
Bei größeren Auflagen und Sonderformaten geht es über die Gestaltung hinaus: Veredelung, Bindung, Materialwahl. Das führen wir unter Printmedien, weil dort die Produktion die Hauptrolle spielt und nicht mehr das Layout.
Digital gilt dieselbe Logik, nur schneller. Social Media verbraucht Material in einem Tempo, das keine Agentur wirtschaftlich bedienen kann, wenn jeder Beitrag einzeln gestaltet wird. Deshalb bauen wir Vorlagen statt Einzelstücke: ein Satz Raster, in den du Bild und Text selbst einsetzt.
Damit das funktioniert, müssen die Vorlagen dort liegen, wo gearbeitet wird. Wer mit Canva postet, bekommt sie in Canva, nicht als InDesign-Datei, die niemand öffnen kann. Diese Frage klären wir vorher, weil sie über den Nutzen entscheidet.
Und ein Wort zu Bildern: Die meisten Gestaltungsprobleme sind in Wahrheit Bildprobleme. Ein sauberes Raster rettet kein Foto, das im Gegenlicht entstanden ist. Wo es sich lohnt, sagen wir es rechtzeitig und organisieren ein Shooting, statt das Layout um schwaches Material herumzubauen.

Häufig gefragt
Der Aufwand hängt an Umfang und Zustand der Inhalte, nicht am Format. Eine Anzeige ist an einem Tag gesetzt, ein Katalog mit achtzig Seiten nicht. Den Rahmen nennen wir nach dem Briefing. Für den Liv Dining Club reichte die Arbeit vom Naming über die Logofamilie bis zu Menükarte, Fensterbeklebung und Style-Guide. Zählst du zu den kleinen und mittleren Unternehmen, fördert die BAFA unter Umständen einen Teil davon; die Details kennt COZMOO.
Nein. Grafikdesign gestaltet feste Flächen: eine Seite, ein Plakat, eine Anzeige. Webdesign gestaltet etwas, das sich an jede Bildschirmgröße anpasst und auf Klicks reagiert. Das Handwerk dahinter ist verwandt, die Regeln sind es nicht.
Sie übersetzt, wofür ein Unternehmen steht, in etwas Sichtbares: Marke, Drucksachen, Website, Film. Der Unterschied zum einzelnen Gestalter liegt weniger im Handwerk als darin, dass mehrere Gewerke aus einer Hand kommen und zusammenpassen.
Ja. Eine Anzeige oder eine Broschüre ohne großes Drumherum ist eine normale Anfrage. Ab dem dritten Stück im Jahr sprechen wir aber über ein System, weil es dann günstiger wird.
Wir liefern Druckdaten und stimmen uns mit deiner Druckerei ab. Auf Wunsch holen wir Angebote ein und begleiten die Produktion, inklusive Freigabe am Proof.
Ja, das ist der Normalfall. Wenn Vorgaben fehlen oder sich widersprechen, sagen wir es und schlagen das Kleinste vor, was das Problem löst.